Am 2./3.09.2009 will Nokia seinen neuen Handy Bezahldienst “Nokia Money” vorstellen. Zielgruppe seien eigentlich Schwellenländer, bei denen bei weitem nicht jeder ein Bankkonto hat – aber auch hier könnte ein günstiges Handy-Konto Furore machen.
Alle Handy Inhaber (nicht nur von Nokia Telefonen) können ganz einfach Geld überweisen unter Verwendung der Telefonnummer des Empfängers. Hoffentlich sind die Gebühren günstig, denn nur dann wird solch ein Dienst einschlagen wie eine Bombe.
Micro-Payment via Handy kosten die Anbieter 50% des Betrags und bei Kreditkarten Inkasso bleibt ein großer Teil des online Publikums außen vor…. Wir dürfen also gespannt sein!
Samsung hat für den Heimatmarkt iun Korea ein Handy mit integrierter Infrarot Kamera herausgebracht. Die normale 3-Megapixelkamera sitzt hinten und die Frontkamera für die Vedeotelefonie beherrscht auch Aufnahmen in dunklen Räumen.
Die BeonMedia setzt IR Kameras für die Gestensteuerung ein, weil man bei IR-Aufnahmen sehr leicht die Hände erkennen kann und weniger Störinformationen ausblenden muss.
Das neue Samsung Handy eignet sich nun also auch dafür, dass evtl. Samsung erste Versuche hinsichtlich einer Handy Gestensteuerung unternimmt.
Dass man mit dem Handy auch Räume etc. überwachen kann ist ein interessantes Feature und wäre umso interessanter, wenn der Inhalt auch via WLAN gestreamt werden könnte, ansonsten braucht man einen geeigneten Vertrag.
Als der Schweizer Michael Grätzel 1992 die nach ihm benannte “Grätzel-Zelle”, eine Farbstoff-Solarzelle erfand, die analog der Photosynthese Energie aus Sonnenlicht gewann, konnte man nicht ahnen, dass es noch so lange bis zur Kommerzialisierung dauern sollte. Die Dyesol AG aus Australien hat in jahrelanger Arbeit den Prozess verfeinert und Farbstoffe gefunden, die jahrelang stabil sind und ein Modulkonzept entwickelt, was den Elektrolytgehalt (Flüssigkeit) konstant hält. Mit Nanopartikeln aus Titandioxid und Ruthenium- bzw Osmium-oxyden als Farbstoffen gelang es letztlich den Wirkungsgrad zu erhöhen. Heute gibt G24i, der Lizenznehmer der Technologie, ~ 10% Wirkungsgrad an, bei sensationell niedrigen Produktkosten.
Nachdem nun die Bastion des grünen Lasers endlich erzwungen wurde, brauchen die Hersteller keine grünen LEDs mehr als Ersatz zu verbauen. Laut Winfuture wird Corning hiermit auch Microvision beliefern, die den grünen Laser aber angeblich zunächst in ihren G1000 Modulen verbauen werden.
Microvision liefert ein kompaktes Laser Beamer Bauteil, was nun auch Handys in die Lage versetzt Vorträge lichtstark an die Wand zu werfen. Die Lichtstärken liegen z.Zt. noch im Bereich von ca. 10 ANSI Lumen und wenig darüber, aber die Lichtstärken werden mit zunehmender Miniaturiserung auch kommen.
Renesas hat mit dem SH-mobileHD1 einen Chip für Handys entwickelt der auf einer Fläche von 10 x 11 mm geballte Kraft zur Verfügung stellt. Full HD Auflösung (1920 x 1080) bei H.264/MPEG-4 AVC 1 Video Kompression mit 30 Bildern /sek (fps) !
Der SH Mobile hat zudem zwei 24-bit DSPs, die unter anderem Stereo Qualität (AAC) mit Dolby Digital Codec ermöglichen. Bei Allem spart der kleine Zauberer auch noch Strom.
Ob Apple das recht ist, werden wir in den nächsten Tagen/Wochen wissen – nämlich dann, wenn Sygic mobile 2009 im Appstore für ca. 80 Euro zu kaufen sein wird.
Wenn nicht, bleibt Sygic noch Cydia oder der Installer, dort ist aber die Anwenderschicht bescheiden gegenüber dem Appstore. Nun, wie dem auch sei, die Optik erinnert stark an TomTom und für das iPhone wäre es eine echte Bereicherung.
Die Antwort von Google zu dem Thema Handy Tracking!
Handy Tracking für Communities wird nun einfach, denn Google bietet hier eine nette Erweiterung für GoogleMaps.
Wenn sich Ihre Freunde oder Familie auch auf Latitude registrieren und dem Tracking zustimmen, können Sie gegenseitig sehen, wo der andere steckt.
Google nutzt dazu die Information der Sendemasten, die relativ unscharf sind und wenn möglich auch GPS. Letzteres erfordert aber ein aktives Versenden der GPS Koordinate via Handy, da dort keine GPS Tracker zum Einsatz kommen, die selbst senden können. Google stellt daher Clients für alle möglichen Handysw zur Verfügung, um hier flächendeckend eine Nutzung zu ermöglichen.
Die Google Maps Anwendung auf dem iPhone hat es jüngst populär gemacht und nun ist das Thema “location based Service” oder Handy Städteführer top aktuell.
Obwohl das iPhone schick und sexy zu bedienen ist, das 3G sogar eine GPS Modul integriert hat und auch der Speicher mit 16 GB dazu einlädt, so ist das iPhone z.Zt. kein möglicher Kondidat für einen Städteführer, denn ….. Apple hat die Navigation gesperrt! Das GPS kann nur zu einzelnen Abfragen eingeschaltet werden, denn Apple hatte Bedenken wegen der Akkulaufzeit.
Der Personal Concierge von BeonMedia läuft daher z.Zt. auf Linux PDAs und allen Windows Mobile Smartphones, Handies oder PDAs.
Es müsste doch möglich sein, Dank Internet, an jeder Stelle auf der Welt “virtuell” um Hilfe zu rufen, ohne mit einem Megaphon durch die Strassen zu laufen?
…das war die Grundidee…
Und in der Tat, es gibt so eine Möglichkeit – unser Handy, das wir seit Infizierung durch diese Handymanie ja sowieso alle mit uns herumtragen. Jetzt müsste man nur noch wissen, wo die Handies der Engel sind und dann könnte man ja gezielt nur dorthin rufen, wo auch Engel in der Nähe eines Hilfesuchenden sind.
So einfach und genial… Im Prinzip gibt es bereits alle Zutaten und man muss nur die Dienste sinnvoll miteinander verbinden, dann sollte es klappen.
Via Sendemast ist jedes Handy heute zu lokalisieren. Das nutzt die Polizei und einige Rettungsdienste bereits.
Nachdem Apple vor genau 1 Jahr das erste iPhone auf den Markt brachte und sich benahm als ob ein Newcomer im Handy Markt nun den Markt aufrollen könnte, glaubten wohl nur sehr wenige Insider, dass das Apple gelingen könnte. Die übermächtigen Nokias und Sony Ericssons saßen mit ihren proprietären Betriebssystemen und neuerdings mit Windows Mobile doch fest im Sattel. Jetzt wollte ein Außenseiter im Handymarkt also plötzlich allen zeigen, was sie falsch machten.
….kaum zu glauben…
Was war das Neue?
Nachdem Apple es ja lange vor Microsoft geschafft hatte, die Bedienung des Computers mit einer visuellen Oberfläche auszustatten (Finder vs. Windows) und auch beim aktuellen (Schnee)Leopard Betriebssystem zeigt, wie man es machen sollte und damit Vista deklassifiziert, kam nun auch der Vorstoß in die Welt der mobilen Betriebssysteme. Nicht die Portierung des Mac Os X war aber der Geniestreich, sondern das Multitouch Panel, das es erlaubt intuitiv mit dem Gerät umzugehen.
Wer einmal mit dem iPhone oder iPod Touch via WLAN im Internet gesurft hat, wird mir beipflichten, dass die Zoom Technik mit 2 Fingern und der eingebaute 3-Achs-Beschleunigungssensor (Gyro), der je nach Drehung des iPhones die Anzeige im Hoch- oder Querformat vornimmt, einzigartig sind. Durch diese Fähigkeit des Gerätes aber auch der Software (Safari Browser) kann man erstmals mit Geräten dieser Größenordnung auch auf normalen Webseiten sinnvoll surfen.
Aber das iPhone 2G oder iPhone 1 war noch nicht ganz komplett, denn die Techniker waren wohl mit der GPS und UMTS Implementation nicht fertig geworden und so war das jetzige iPhone 3G (seit 11.07.2008) der nächste notwendige Schritt.