
Teure Schlumpfbeeren und eine üble Falle, die Eltern in den Ruin treiben kann
Ein kostenlose App, die dazu verführt, sie den Kindern zum Spielen zu geben – aber hoppla das kann ins Auge gehen.
Das ist zumindest einer schwedischen Familie so gegangen, die das Spiel ihren beiden Söhnen auf dem Rücksitz überließ, um in Ruhe vom Opa nach Hause fahren zu können.
teure Schlumpfbeeren
Schnell mal die kostenlose App laden und den kleinen Satz überlesen: Smurf Viallage is free to play, but charges real money for additional in -app content. you may lock out the ability to purchase in-app content by ….
http://itunes.apple.com/de/app/smurfs-village/id399648212?mt=8
Dass sich das “real money” bei einem kostenlosen Kinderspiel aber schnell in Höhen von 1000en Euros bewegen kann, vermutet wohl niemand. Aus meiner Sicht ist für diese Spitzfindigkeit auch dieser Hinweis einfach zu klein und unscheinbar.
Smurf’s Village
Die schockierte Familie hat jetzt bei einem Schuldenstand von > 5000 € Apple angeschrieben und um Hilfe gebeten.
Apple hat mittlerweile den in-App-Purchase ohne erneute Eingabe des Passwortes auf 15 Min begrenzt, damit eventuelle Kosten im Rahmen bleiben. Aber ist das die Lösung? Kann man bei einer kostenlosen App eine derartige Kostenfalle erwarten?
Aus meiner Sicht dürfte es in Rechtsstreitigkeiten, die jetzt in USA und andernorts zu Hauf zu erwarten sind gut aussehen für einen Rückerstattung, obgleich sich der Hersteller und einige Protagonisten auf diesen “teuren” Hinweis zurückziehen werden. Fällt diese Masche nicht genauso wie die Internet Abzocke in diesen neuerdings gerichtlich entschiedenen Bereich?
Kann man bei einem kostenlosen Angebot ein derart teures Nachkarten erwarten???