Das Ende der Kreidezeit kennt nicht nur Freunde und Befürworter, sondern auch Gegner. Dass diese oft auch aus den eigenen Reihen kommen können zeigt sich bei den Reaktionen auf das innovative Vorgehen in Troisdorf.
Die Gesamtschule hat 37 Smartboards angeschafft und erlaubt nun Schülern wie Lehrern einen modernen, zeitgemäßen Unterricht mit Einbindung des Internets und multimedialer Inhalte. Der Lehrer kann sein Tafelbild zu Hause vorbereiten und lädt es ganz einfach mit dem USB Stick auf die Tafel, wodurch wertvolle Zeit gespart und der Blickkontakt zu den Schülern gehalten wird. Trotzdem sehen Kritiker, dass zu viel “frontal” unterrichtet werden könnte und die Schüler vom selbständigen Lernen ablenke. Read the full story

Surfen von der Couch mit Net TV ( Foto: Philips)
Videotext?, nein Danke, viel zu langsam und zu träge. Mit Net TV holt uns Philips endlich das Internet ins Wohnzimmer, ohne dass man gleich zum Computerfreak werden muss.
Schöne, große Schrift und einfache Menus. Philips will keinen vollwertigen Computer damit nachbauen, sondern zeigt, analog dem iPhone, dass die Begrenzung auf wenige, interessante Dienste (bislang bis zu 30), wie z.B. Youtube, Flickr, ebay, Wetter.com u.a ausreichen für den Wohnzimmer-Erfolg. Eine Minitastatur wird es hoffentlich als Zubehör geben, ansonsten wird die Tipperei des ein oder anderen Suchwortes mit der Fernbedienung doch ein kleiner Alptraum. Mit Net TV ist Philips aus meiner Sicht optimal im Wohnzimmer aufgestellt, zumal man dieses Ambilight, wenn man es erst einmal erlebt hat, nicht mehr missen möchte – auch als Raumbeleuchtung ohne Fernsehbetrieb.
Read the full story
Finger statt Kreide
Nach dem Willen vieler Kultusminister soll das Pisa Debakel nun durch moderne Technik im Klassenzimmer ausgemerzt werden.
Whiteboards bzw. digitale Schultafeln sind modern und verheißen multimediale Einlagen, zeitgemäße Informationsaufbereitung und können Lehrern wie Schüler die Arbeit erleichtern und das Interesse an altem Lernstoff neu beleben.
Ein Allheilmittel für Lernmuffel und technophobe Lehrer ist die digitale Tafel indes nicht. Es gibt viele Lösungen am Markt und wenn auch alle auf digitale Technik und Computeranbindung setzen, so sind nicht alle Lösungen gleichermaßen nützlich und innovativ.
Das Ende der Kreidezeit muss wohl überlegt sein, ansonsten machen wir in Deutschland die gleichen Erfahrungen wie z.B. in England, wo elektronische Tafeln zur normalen Schulausstattung gehören. Dort beklagen sich z.B. Lehrer über die Blendwirkung allzu heller Beamer und der weit gepriesene Nutzen geht bei einfachen Lösungen nicht weit über die Substitution von Kreide hinaus.
Read the full story