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Nettes Spielzeug – Lego setzt auf augmented Reality

Es gibt mittlerweile zahlreiche Hersteller, die auf den Zug der “augmented Reality” aufgesprungen sind. Ein Brückenschlag zwischen realer und virtueller Welt soll sie sein. Die Videokamera wird zum Tor in die andere Welt und der Bildschirm mischt Reales und Virtuelles und erzeugt damit einen scheinbar realistischen Eindruck von einer bis dato nicht erfahrbaren “Zwischenwelt”.


Einfach den Karton in die Kamera halten und der Computer simuliert das fertige Bauteil (s. Bild mit Flugzeugmodell).

So sieht der Papa wenigstens mal im vorneweg, was er da aufbauen muss ;-) .

Mit diesem Gimmik will nun Lego die Stores in Deutschland, als dem wichtigsten Absatzmarkt, ausstatten. Zunächst wird die Umsetzung nur für teure Modelle vorgenommen, aber später wohl für die ganze Produktpalette.

Neben dem Modell sollen auch kleine Spielszenen zu sehen sein. Die Frage ist nun – Wird das den Absatz für die Lego Modelle beflügeln oder ist es nur ein teurer Hingucker? Wo ist der Zusatznutzen?

Augmented Reality bleibt aus unserer Sicht weiterhin eine High Tech Anwendung ohne echten Mehrwert. Auch wenn sich damit Suchspiele im Handel und andere virtuelle Schnitzeljagden prima umsetzen lassen…

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One Response to “Nettes Spielzeug – Lego setzt auf augmented Reality”

  1. Jan sagt:

    Hallo Herr von der Eltz,

    LEGO hat dieses System über ein Jahr intensiv getestet. Und die animierte 3D-Visualisierung des Produkts, die darüber hinaus intuitiv zu bedienen ist (BOX vor die Kamera halten), hilft dem Kunden sich ein besseres Bild davon zu machen, als dies mit 2D Bildern oder kleinen Funktions-Icons auf der Verpackung möglich ist. Nicht zuletzt deswegen wird dieses Pre-Sales-Tool jetzt auch weltweit installiert. Ohne eine positive Veränderung der Abverkaufszahlen während der Evaluationsphase und als reine Spielerei, würde ein Unternehmen wie LEGO niemals den weltweiten Roll-Out eingeleitet haben. Unabhängig also vom Faszinationsgrad – dieser ist zwar subjektiv, jedoch durch Dutzende User-Videos auf Youtube mit z.T. Hundert Tausenden von Views sicher anzunehmen – ist die Produktvisualisierung mit AR in diesem Falle echte Best-Practice. Daher auch die Pressemeldung. Ich stehe natürlich gern für weitere Rückfragen zur Verfügung.

    Beste Grüße,

    Jan Schlink

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