Ja, das Geschrei von Bild & Co. ist groß z.Zt. Das neue Hoffnungsprodukt in der neuen Medienlandschaft des Springerverlags droht der Zensur zum Opfer zu fallen. Noch vor Kurzem hatte man sich mit Apple dahingehend geeinigt, dass keine Brustwarzen auf dem iPhone zu sehen sein sollten und die sexy Strip App des Verlags beim Bikini halt macht. Eine schwache Vorstellung, die aber trotzdem Käufer fand. Wirklich seltsam!
An allen Ecken und Enden will die Boulevardpresse nackte Tatsachen ablichten, gewürzt mit einigen spartanischen Zeilen Text, die das sensationslüsterne Volk zum Kauf verführt. Trotzdem spricht man von journalistischer Wertarbeit und heult sich laut darüber aus, dass der eigene Kontent am Ende Google mehr Geld in die Kasse spült als dem eigenen Verlag.
Apple wird der Ruf des prüden, dogmatischen Unternehmens angedichtet, da das Unternehmen wohl dabei ist im AppStore die Spreu vom Weizen zu trennen. Will man eine ernsthafte Rolle im Business- und im Privatsegment spielen, so ist die Seriosität unabdingbar. Würde das iPhone ansonsten eine Chance haben die Schwarzbeeren-Handys aus den oberen Etagen der Banken und Wirtschaftskonzerne zu verdrängen? Wohl kaum!
Der Suchtfaktor der iPhones, iPads und iPods in der Käufergunst kann durch Apple’s Verhalten aus unserer Sicht nur marginal beeinflusst werden. Letztendlich will jeder Käufer ein qualitativ hochwertiges Produkt und Qualitäts-Apps. Das Ausdünnen in der “Sex” Ecke ist nur der Anfang. Es gibt noch viel Mist im AppStore, der leider die Sicht auf die Perlen versperrt.
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