Wer hätte das gedacht? Die Rabattschlacht tobt in der Finanz- und Wirtschaftskrise und die Verbraucher werden umworben wie selten zuvor, um die sauer verdienten Taler für die richtigen Produkte auszugeben. Der Handel und die Hersteller setzen dabei nicht mehr nur allein auf den Preis, denn diese Spirale dreht sich bekanntlicher Weise ja nur nach unten.
Kreative Ideen sind gefragt wie nie zuvor und auch der Verbraucher schaut nach Mehrwerten und erhöhtem Nutzen in Zeiten der Krise. Einige Systeme am Markt locken mit Prämien, aber haben gar keine echten Prämien, sondern geben nur wiederum Rabatte auf Pseudoprämien aus einem äußerst beschränkten Produktportfolio.
Klassische Rabatte:
x% Nachlass bis zum …..
buy 1 get 1 free
klassische Bonussysteme:
Marken/Etiketten/Punkte sammeln und später einlösen gegen Prämien
Rabattsysteme locken den Kunden zum sofortigen Kauf und Bonus, Prämien- und Treueaktionen sollen ihn in Zukunft wieder zum Kauf animieren.
Bei mehrstufigen Promotions macht man sich nun die Besonderheiten beider Systeme zu Nutzen und kombiniert sie dahingehend, dass der Kunde sofort kauft und bei der Marke gehalten wird. Das kann nun als reines Up-selling System genutzt werden oder auch um Cross-selling Möglichkeiten innerhalb der Produktpalette zu nutzen und Kunden für weitere und/oder neue Produkte zu interessieren.
Je nachdem, welches Zielpublikum angesprochen werden soll muss eine mehrstufige Promotion mit herkömmlicher Technik abgebildet werden (Coupons sammeln, Gewinncodes sammeln, Einschicken/Telefoncomputer/SMS) oder kann sich auch für eine moderne, technik-affine Klientel moderner Smartphones bedienen. Klassische Sachprämien könnten auch durch virtuelle Prämien wie z.B. zusätzliche Levels in speziellen Computerspielen, Energiepunkten o.ä. ersetzt werden, um z.B. schnellere Response Zeiten zu realisieren.
In Zeiten, wo nahezu jeder Deutsche im Alter von 10-50 im Internet unterwegs ist und dort auch konsumiert in Form von Informationen, Einkäufen oder Spielen sind Promotion-Spiele eine hochattraktive Form der Kundenbindung, die sich bei geschickter Spielführung auch als CRM Komponenten nutzen lässt.
Als Beispiel hierzu ist das legendäre Moorhuhn Spiel zu nennen, das ursprünglich für „Johnny Walker“ entwickelt wurde und die Marke im Internet auch weit außerhalb der Zielklientel pushen konnte. Der Erfolg dieser Aktion kam allerdings damals so überraschend, dass erst mit großer Verzögerung eine gesonderte Vermarktung durchgeführt wurde. Zu einer Mehrstufigkeit mit Produktkopplung kam es aber nie, was natürlich auch an der eingeschränkten Zielgruppe der Whisky-Trinker liegt.
Vereinzelt wurden auch Computerspiele bestimmten Consumer Artikeln beigelegt, um die Attraktivität zu erhöhen. Dabei hatten die Spiele aber fast nie einen Produktbezug und eine Mehrstufigkeit hinsichtlich der Produktpromotion war auch nicht gegeben.
Virale mehrstufige Promotions könnten z.B. in der Produktverpackung eine Spiele CD (Mini oder Stick) enthalten, die man lokal installiert und gleichzeitig im Internet in einer Community spielt. Das Spiel muss nun nicht gleich wie WOW (World of Warcraft) gestaltet sein, es könnte sich auch um eine Art Kartenspiel handeln, wo man in jeder Packung virtuelle Karten nachkauft, die das eigene Blatt/Deck vervollständigen.
Es gibt unzählige Methoden auch z.B. durch Einbeziehung spezieller Endgeräte wie z.B. des iPhones ganz bestimmte Menschen zum Produkt zu führen und (s. Pizza Hut in den USA) große Zusatzgewinne innert kürzester Zeit zu realisieren. Das ist analog für alle Produktkonfigurationen möglich.
Die BeonMedia GmbH liefert von der kreativen Idee über die Umsetzung bis zum Betrieb alles aus einer Hand.
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